
Für Gravuren und Beschriftungen ist ein Diodenlaser die beste Wahl. Soll das Leder auch geschnitten werden, kann ein CO2-Laser zum Einsatz kommen. Mit seinem höheren Energieeintrag kann er auch dicke Lederschichten mühelos und rasch durchtrennen.

Herausforderungen und Lösungen
Leder und Kunststoffe haben gemeinsam, dass sie beide organische Materialien sind, also auf Kohlenstoffverbindungen basieren, auch wenn ihre Herstellung völlig unterschiedlich ist. Leder ist eine chemisch durch Gerbung haltbar gemachte Tierhaut. Gemein ist bei beiden Materialgruppen, dass sie nicht mit jedem Laser beschriftet werden können. Die Besonderheit des Leders ist hierbei, dass es bei der Gerbung seine natürliche Faserstruktur beibehält, die bei der Lasergravur nicht zerstört werden darf.
Das stellt für die Beschriftung und Lasergravur auf Leder eine besondere Herausforderung dar. Sollte es zu einer Beschädigung kommen, erscheint die Beschriftung oder Gravur anschließend unpräzise. Daher benötigt man für die Laserbeschriftung oder Gravur auf Leder einen Laser, der zwar leistungsstark ist, gleichzeitig aber das Material schont. Das breite Produktsortiment von ACI Laser bietet Ihnen mehrere Lösungen, Leder und Ledermaterialien hochwertig zu gravieren.
Neben der Herstellung edler Gravuren und Beschriftungen besteht auch die Möglichkeit, Leder mit dem Laser zu schneiden. Das Material wird dabei geschmolzen und verdampft, wodurch sich sehr saubere, glatte Kanten ergeben, wie sie mit anderen Schneidgeräten kaum zu erzielen sind. So betonen selbst die Schnittkanten die edle Optik Ihrer Lederprodukte.
Der Laser ermöglicht präzise Gravuren und Beschriftungen, wie sie mit anderen Methoden kaum zu erzielen sind. Doch das gelingt nur mit der passenden Steuerung der Laseranlage. Unsere hauseigene Lasersoftware Magic Mark erlaubt Ihnen grenzenlose Designfreiheit, da von Ihnen erstellte Vorlagen einfach aus anderen Programmen importiert werden können. Ebenso können Sie Ihre benutzerdefinierten Schriftarten verwenden oder auf die große Auswahl an TrueType- und OpenType-Standardfonts zurückgreifen.
Helle Leder werden bei der Lasergravur deutlich dunkler. Dieser Effekt tritt grundsätzlich auch bei Leder ein, das bereits dunkler gefärbt wurde, jedoch ist der Farbumschlag dort nicht so auffällig. Bei schwarzem Leder nimmt man nur eine Änderung der Textur wahr.
Beim Lasergravieren ist besonders auf den richtigen Energieeintrag zu achten. Ist dieser zu niedrig, wird das Material nicht richtig bearbeitet. Ist er hingegen zu hoch, kann das Material verbrennen; insbesondere dünnes Leder kann sich durch eine zu starke Hitzeeinwirkung auch verziehen. Unsere Experten beraten Sie gern zur richtigen Einstellung Ihrer Laser und demonstrieren die Leistungsfähigkeit unserer Anlagen in unserem Showroom.
Für Gravuren und Beschriftungen ist ein Diodenlaser die beste Wahl. Soll das Leder auch geschnitten werden, kann ein CO2-Laser zum Einsatz kommen. Mit seinem höheren Energieeintrag kann er auch dicke Lederschichten mühelos und rasch durchtrennen.
Ja, auch Kunstleder kann mit dem Laser graviert werden. Es gibt auch Kunstleder, die speziell für die Laserbearbeitung hergestellt werden. Diese verfügen über zwei verschiedene Farbschichten, sodass sehr kreative Kontraste entstehen, wenn nur die obere mit dem Laser abgetragen wird.
Leder ist, wie auch Holz, ein Naturprodukt, weshalb die Ergebnisse bei mehreren Werkstücken leicht voneinander abweichen können, selbst wenn sie alle aus demselben Lederstück hergestellt wurden.
Technisch gesehen spricht nichts dagegen, auch Leder zu lasern, das mittels Chromgerbung hergestellt wurde. Jedoch können dabei unter Umständen giftige Dämpfe entstehen, die abgesaugt und fachgerecht gefiltert werden müssen, um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen. Bei pflanzlich gegerbten Ledern besteht diese Gefahr hingegen nicht.
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